Arbeitskreis Siedlungsökologie

Die Bürger unserer Gemeinde sind stolz auf den Gartenstadtcharakter Gröbenzells. Kann diese besondere Wohnqualität auch bei zunehmendem Siedlungsdruck in Zukunft erhalten bleiben? Gröbenzell liegt nämlich in der bundesweiten Rangliste der dichtbesiedelsten Gemeinden und Städte an 5. Stelle. Das heißt: Grund und Boden sind ein rares und kostbares Gut, das nicht einfach vermehrt werden kann. Denn bei jedem Bauvorhaben wird Fläche verbraucht und versiegelt. Im Leitbild der Lokalen Agenda 21 (in der Fassung von 2009) wird deshalb im Abschnitt Siedlungsökologie als Handlungsansatz formuliert: „Wegen der geringen Flächenausdehnung der Gemeinde Gröbenzell sollte sich die weitere Siedlungsentwicklung auf die bereits bestehenden und überplanten Baugebiete beschränken, um die wenigen vorhandenen Außenbereichsflächen zu erhalten. Der Trend der zunehmenden Versiegelung der Grundstücke mit seinen negativen Auswirkungen auf den Wasserkreislauf und die Lebensräume von Tieren und Pflanzen soll gestoppt und möglichst umgekehrt werden.“ (Seite 10) Dreh- und Angelpunkt dafür ist der in der Gemeinde gültige Bebauungsplan. Wie können die Interessen von bauwilligen Investoren mit dem gemeindlichen Anliegen des Erhalts des Gartenstadtcharakters und der zunehmenden Überalterterung der Bevölkerung in Einklang gebracht werden?

Diesen Fragen stellt sich der neu gegründete Arbeitskreis . Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an tragfähigen Lösungen mit zu arbeiten.

Leitung: Edeltraud Mierau-Bähr (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 


Projekt "Bank und Baum in Gröbenzell"

Projektstart: 12. Juni, Vorstellung der neuen Bänke im Bürgerpark

„Bänke planen - wozu? Werden diese nicht dort aufgestellt, wo sie gebraucht werden?“

Bänke müssen einem Zweck gerecht werden, sollen nachhaltig wirken und möglichst auch noch ein gutes Design aufweisen. Ganzheitlich betrachtet fördert ein Bankkonzept die Struktur im Ort und ermöglicht ein Vernetzen und Gestalten. Der AK Siedlungsökolo­gie der Agenda 21 Gröbenzell widmet sich seit einem Jahr dem Thema. Es zeigt sich, dass es durchaus lohnenswert ist, genauer über die Standortfrage, die Art der Bank, dessen Zielgruppe und ihren Zweck nachzudenkenBank1Bank4Bank 3Bank 2

 

Das neue Projekt sehen Sie hier

Über Rückmeldungen freuen sich Michaela Bonfert, Edeltraud Mierau-Bähr und Margret Prietzsch.

 

Sie können selbst Ihre Wünsche und Anregungen mitteilen, wo und warum Sie welchen Banktyp gerne aufstellen lassen würden.

Bitte benutzen Sie dazu dieses Formular, das Sie über diesen Link mit der Duckerfunkton Ihres Browsers ausdrucken können.

Danke.

Baum und Bank

 

 

 

 

 

 

 

 


 Bilddokumentation zur Siedlungsentwicklung in Gröbenzell

vom AK-Siedlungskökologie April 2014  anlässlich der Ausstellung "Agenda 21 - Schätze entdecken" zusammengestellt. Die Bilder zeigen wie der Ort zwischen 1978 und 2012 gewachsen ist. Gleichzeitig wird diese Entwicklung dem ursprünglichen städtebaulichen Rahmenplan von 1980 gegenübergestellt. So wird deutlich, wo eigene Grundsätze und Leitideen bzgl. des "Gartenstadt"-Charakters im Laufe der Zeit vernachlässift worden sind.

Ergänzend zu dieser Dokumentation wird der Gemeinderat mit einem Antrag aufgefordert, den städtebaulichen Rahmenplan von 1980 fortzuschreiben und an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen, um eine langfristige, transparente und bindende Planungsrichtschnur für die Zukunft zu entwickeln. Den Antrag finden Sie hier.

 

 Grbz-Luftbild-1978-webGrbz-Luftbild-2012-webRP S21-webRP Vergleich-web

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflegemaßnahmen zur Pflege des Baumbestandes

 Statistik der Baumschutzverordnung vom 7.6.2017

 


 Stellungnahme zum vorläufigen Bebauungsplan 91 Südliche Bahnofstraße

Stellunganhme des AK Siedlungsökologie und des AK Wasser zum Bebauungsplan Freyastraße zum §3, Absatz 1 Verfahren BauGB.


 Tour durch Gröbenzell zum Thema Nachverdichtung

 

Am 05.07.2013 lud der AK Siedlungsökologie städtebaulich Interessierte zu einer Fahrrad-Tour durch Gröbenzell ein. (Tourenplan siehe unten)
Das Entsetzen über die Neubauvorhaben war groß. Die Gebäude reichen oftmals bis ca. 3m an die Grundstücksgrenze, betonierte Terassen versiegeln die Flächen sogar bis zur Grundstücksgrenze. Wertvolle Bäume wurden dafür gefällt und für Nachpflanzungen und Kinderspiel ist kein Platz mehr vorhanden. Auch die Bäume auf den Nachbargrundstücken sind massiv gefährdet und dadurch Nachbarstreitigkeiten vorprogrammiert.

No, No, No - Wir waren uns einig - das muss sich ändern!
Die starke Versiegelung Gröbenzells ist kein Zeitgeistphänomen, sondern der Ausdruckeiner Entwicklung, die die Gemeinde bei der Vergabe von Baurecht seit ca. 10-15 Jahren erst möglich gemacht hat.

 

Unsere Politiker haben die Pflicht, unseren Ort städtebaulich, nachhaltig und sozial verträglich zu gestalten. Der freie Markt mit seinen Investoreninteressen hat daran kein Interesse. 

06.07.2013
AK Siedlungsökologie:  Edeltraud Mierau-Bähr, Michaela Bonfert    

Tourenplan Grzl  05072013   

Protokoll einer Sondersitzung der Agenda21-Gruppe zur Bauleitplanung in Gröbenzell